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Um was geht es hier?
Diese Informationsseite über "Nachbarschaftspost.com" hat das Ziel, durch den Telefonspam Betroffene und noch nicht reingefallene Personen aufzuklären, zu warnen und davon abzuhalten sich auf "Nachbarschaftspost.com" anzumelden. Die wollen Ihnen nur ein unnötiges 2-Jahres-Abo andrehen und Ihr Geld, das die dann mit Biegen und Brechen versuchen würden einzutreiben. Auch hat kein Nachbar eine Nachricht für Sie hinterlassen. Dieser würde das persönlich machen und nicht über so eine Internetseite. |
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Was findet man hier?
Sie finden hier zahlreiche Informationen über "Nachbarschaftspost.com", deren Betreiber, was die Medien (Internet, TV) so darüber berichten und andere interessante Dinge zur sogenannten "Nutzlosbranche" im Internet. Das Interesse an dieser Nachbarschaftsmasche ist riesig. Dies zeigen Tag für Tag meine Logfiles und zeigt mit welcher Dimension dieser Telefonspam erfolgt. |
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Und so beginnt es:
Das Telefon klingelt, eine Rufnummer wird nicht angezeigt, man geht ran ohne sich dabei was zu denken und dann beginnt das Unheil, mit den seit Ende März 2008 ganz Deutschland von einer dubiosen (Briefkasten-)Internetfirma terrorisiert wird.
Den Anruf der Nachbarschaftspost können Sie sich übrigens hier als MP3-Datei mit knapp 1 MB runterladen und anhören.
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Der Anruf der Nachbarschaftspost im Wortlaut ...
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Für Sie liegt eine wichtige Nachricht Ihres Nachbarn bereit. Um die Nachricht abzurufen, gehen Sie bitte auf unser Internetportal und geben Ihren persönlichen Code ein. Bitte notieren Sie: www.nachbarschaftspost.com, Code: 0 0 0 Ich wiederhole: www.nachbarschaftspost.com, Code: 0 0 0 Ich wiederhole: www.nachbarschaftspost.com, Code: 0 0 0 |
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Wie im Internet zu lesen ist, soll sich der Locktext bei einigen anders angehört haben. Dieser soll ungefähr so beginnen:
Hallo, hier ist Ihr Nachbarschaftsnetz. Ihr Nachbar hat Ihnen eine Nachricht hinterlassen. Um Ihre Nachricht abzufragen, nennen sie jetzt ihren Vor- und Zunamen [...]
Wer hat so einen Anruf bekommen und kann dies bestätigen? Sollte mir jemand von diesem eventuell neuen Locktext eine gute und vollständige Aufnahme als MP3 oder WAV zur Verfügung stellen können, möge sich bitte bei mir melden. Die Kontaktdaten finden Sie weiter unten auf dieser Internetseite. |
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Informationen über "Nachbarschaftspost.com" und deren Betreiber:
Bis zum 06.04.2008 war der Betreiber von "Nachbarschaftspost.com" noch die (Briefkasten-)Firma "netsolution FZE" aus dem Emirat Dubai, die auch "Nachbarschaft24.net" betreibt. Seit dem 07.04.2008 ist dies eine (Briefkasten-)Firma namens "Connection Enterprises Ltd." mit Sitz in Road Town, Tortola auf den British Virgin Islands. Bei beiden ist das "Servicecenter" im Schweizerischen Wetzikon in der Bahnhofstraße 33 beheimatet. Nach einem Bericht der Sat.1-Sendung Planetopia vom 04.05.2008 ist dieses auch nur eine "Briefkastenfirma ohne Briefkasten". Mehr dazu unten in den Medienberichten.
Auf den Seiten von "Nachbarschaftspost.com" ist unten links der Hinweis "powered by NACHBARSCHAFT24.NET" entfernt worden. Aber es ist egal, ob die jetzt das "Briefkasten wechsle dich"-Spiel durchgezogen haben. Das passiert in der "Nutzlosbranche" öfters, dass der Firmenname, der Briefkastenstandort und der Director ausgetauscht werden. Im Falle der "netsolution FZE" und der "Connection Enterprises Ltd." weiß man gar nicht, ob überhaupt eine Marionette existiert.
Intern gehören die natürlich weiterhin zusammen und der große Chef hat noch mehr solche dubiose Firmen und ein Inkassounternehmen, wovor sogar schon das Amtsgericht Lübeck zweimal gewarnt hat, in Deutschland.
Am 11.04.2008 wurde die Schriftfarbe des Fließtextes auf der Startseite etwas intensiver gestaltet. Auf den anderen Unterseiten ist diese weiterhin so wie gehabt schwach. Eine deutliche Preisauszeichnung ist dadurch aber trotzdem weiter nicht gegeben. Außerdem hat die "Connection Enterprises Ltd." nach nur wenigen Tagen schon den Briefkastenstandort gewechselt. Statt in der 333 Waterfront Drive ist dieser jetzt in der Suite 205 Main Street in Road Town zu finden.
Wie die Verbraucherzentrale Niedersachsen in einer Pressemitteilung vom 16.04.2008 mitteilte, liegen gegen den Betreiber bereits Strafanzeigen vor. Bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main ist unter dem AZ 75 80 Js 22 55 43/07 ein Sammelverfahren anhängig. Bisher wurden meist Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen die Nutzlosbranche und deren Helfershelfern eingestellt,
da man darin kein Betrug sah. Ich sage nur "da wird in einer Grauzone operiert" und dann ist der offizielle Firmensitz, auch wenn es nur ein Briefkasten ist, noch zusätzlich in der Karibik.
Mittlerweile gab es auch mal "Nachbarschaft24.net" in einer spanischen Version (Vecindad24.net), auch wenn man im Quelltext der Internetseite noch sehr viele Hinweise auf die deutsche Version fand. Jedenfalls war die Seite am 01.05.2008 aufrufbar, am 02.05.2008 kam nur noch ein Error 404. Ob die vielleicht Ihr dubioses Geschäftsgebaren ausweiten bzw. verlagern wollen und ob eventuell die Nachbarschaftspost auch bald Spanien terrorisieren wird? Ich hoffe, die Spanier machen dann, wenn es mal soweit sein sollte, kurzen Prozess und schauen nicht so lange blind zu wie unsere Politik und Justiz. |
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Was in den Medien so über "Nachbarschaftspost.com" berichtet wird:
Zuerst Videos aus TV-Sendungen die Sie unbedingt sehen sollten. Links können Sie sich einen Bericht des c't magazin des Hessischen Rundfunks vom 19.04.2004 und rechts aus der ARD-Sendung Brisant vom 23.04.2008 anschauen. Darunter finden Sie Artikelzitate von Internetseiten, Pressemitteilungen und aus Foren. Um diese ganz zu lesen, klicken Sie einfach auf die jeweiligen Überschriften.
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(31.03.2008) » Social-Nepp
Seit einigen Tagen pflanzt sich eine bereits bekannte Spam-Masche jetzt auch noch telefonisch fort. Eine Stimme vom Tonband erklärt dem unaufgefordert Angerufenen mit sonorer Stimme, dass neue Post im Konto bei Nachbarschaftspost.com eingetrudelt ist. Befolgt man die Anweisungen, willigt man ganz nebenbei in ein kostenpflichtiges Abo ein und macht sich zum Freiwild für weiteren Werbe-Spam. [...] Für einen Anwalt wäre es wohl ein Leichtes, dieses auf einer gezielten Täuschung ("Sie haben Post von einem Nachbarn") aufbauende und mit einem unerwünschten Werbeanruf eingeleitete Vertragswerk aufzudröseln. Doch solche Nepp-Angebote basieren darauf, dass viele Verbraucher sich dem Juristenlatein der AGB beugen und lieber zahlen. Zumal es dem arglosen Opfer nicht unwahrscheinlich erscheinen muss, am Ende auch noch auf den Anwaltskosten sitzen zu bleiben.
(03.04.2008) » Nachbarschaftspost zockt ab
Früher musste man sich nur gegen Telefon-Abzocker oder Internet-Abzocker wehren. Heutzutage geht das Hand in Hand. Nachdem schon zehntausende Internetnutzer mit irreführenden Mails ("jemand hat nach dir gesucht") dazu gebracht wurden, sich auf der dubiosen Seite nachbarschaft24 anzumelden, läuft das üble Spielchen jetzt per Telefon. Automatisiert klingelt da eine arbeitsscheue Abzockerbande Telefonnummern durch und behauptet per Bandansage "für Sie liegt eine wichtige Meldung vor. Gehen Sie auf www.nachbarschaftspost.com und geben Sie dort den Code *** ein". [...]
Erst schicken die Wüstensöhne Rechnungen, dann Mahnungen, dann trudeln Drohbriefe von Inkassobüros oder willfährigen Anwälten ein. Mehr passiert wohl nicht. Denn die Drohungen in den Briefen werden nicht wahrgemacht. Es wird keine Klagen geben und keine Mahnbescheide. Keine Prozesse und keine Schufa-Einträge. Es reicht den Drahtziehern ja, wenn zehn oder 20 Prozent der Angeschriebenen bezahlen. Da muss man sich nicht dem Risiko aussetzen, vor Gericht eine klatschende Ohrfeige einzufangen. [...]
(07.04.2008) » Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Offensichtlich gehen den bekannten Internet-Abofallen die Kunden aber leider nicht die Ideen aus, denn jetzt kommt mal wieder das Telefon zum Einsatz: "Wir haben eine wichtige Nachricht für Sie erhalten. Bitte gehen Sie auf die Website www.nachbarschaftspost.com und geben Sie den nachfolgenden Code ein ..." - die computergenerierte Stimme gibt anschließend den versprochenen Code an und erinnert noch einmal an die Dringlichkeit der Mitteilung. [...]
(07.04.2008) » nachbarschaftspost.com: Opfer sollen 216 Euro zahlen
Unbekannte Täter terrorisieren Deutschland derzeit mit illegalen Werbeanrufen. Die Behauptung: Die Angerufenen sollen sich auf der Seite nachbarschaftspost.com anmelden, weil angeblich eine Nachricht für sie vorliege. Dort allerdings wird den Betroffenen dann ein teures Abonnement untergeschoben. Ein Trost: Bezahlen müssen die Opfer die angeblich fälligen 216 Euro wohl nicht. [...]
(08.04.2008) » Warnung vor Nachrichten auf dem Anrufbeantworter mit dem Absender -Nachbarschaftspost-
In den letzten Tagen fanden einige Bielefelder Bürger eine Nachricht auf ihrem Anrufbeantworter vor. Eine wichtige Nachricht sei hinterlassen worden und man könne diese im Internet unter der Webseite www.nachbarschaftspost.com und unter Eingabe eines Codes abhören. [...] Hier liegt keine strafrechtliche Handlung (Betrug) vor, man spricht hier von "Beschiss". [...]
(10.04.2008) » Neue Internetabzocke: Verbraucherzentrale NRW warnt vor nachbarschaftspost.com
Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor der Connection Enterprises Ltd. auf den British Virgin Islands mit einem beauftragten Servicecenter in der Schweiz. Die Firma versucht mit einer neuen Masche, Verbraucher in eine Internet-Abofalle zu locken. [...] Die Seite ist so gestaltet, dass von den Vertragsbestimmungen abgelenkt wird. [...] Der Rat deshalb: Nicht zahlen, der Forderung per Musterbrief, den Sie hier finden, widersprechen und sich auch von Drohungen nicht einschüchtern lassen.
(13.04.2008) » Das Interface von nachbarschaftspost.com
Von Augsburg bis Bielefeld, von Berlin bis Delmenhorst, von Karlsruhe bis Wilhelmshaven: Die Herrschaften von nachbarschaftspost.com - oder deren Helfershelfer - terrorisieren weiter ganz Deutschland mit ihren schäbigen Lockanrufen. [...] Spannend ist dabei, wie die Täter derzeit verhindern wollen, dass Verbraucher, die sich versehentlich angemeldet haben, ihre angebliche Mitgliedschaft wieder kündigen: Sie lassen es einfach nicht zu. [...]
(14.04.2008) » Supernature über "Nachbarschaftspost.com"
[...] Wer einen solchen Anruf erhält, sollte genau gar nichts unternehmen. Und wer schon in die Falle getappt ist, sollte einfach nicht zahlen. Außer Mahnungen kommt da nichts - wollte man seine Opfer in Deutschland nämlich verklagen, müsste man selber eine ladungsfähige Anschrift nennen und sich damit selbst angreifbar machen. Und die Macher dieser Abzock-Seite wissen nur zu gut, dass das keine gute Idee ist. Denn alleine schon der Werbeanruf ist illegal, und man könnte den Verantwortlichen, so er sich nicht hinter einem Briefkasten [...] versteckt, auf Unterlassung in Anspruch nehmen. [...]
(15.04.2008) » "Post vom Nachbarn" ist arglistige Täuschung
Die Verbraucherzentrale warnt vor einem Angebot im Internet. Mehrere Remscheider haben sich bereits beschwert. Die dubiose Masche beginnt mit einem Telefonanruf. Darin teilt eine Tonbandstimme mit, dass für den Angerufenen eine Nachricht von einem Nachbarn hinterlassen wurde, die er per Code im Internet abrufen kann. Auf www.nachbarschaftspost.com erfolgen dann weitere Anweisungen. [...] Wer den Text links neben dem Eingabefenster nicht richtig lese, gehe einen Vertrag mit zweijähriger Laufzeit ein – Kosten: neun Euro pro Monat, also insgesamt 216 Euro für zwei Jahre. "Das ist arglistige Täuschung. Es handelt sich um einen ungültigen Vertrag" [...]
(17.04.2008) » Internet-Falle: "Bei Abzocke tot stellen"
Die Bremer Verbraucherzentrale warnt vor einer neuen "Internet-Abo-Falle" namens nachbarschaftspost.com. Seit Tagen werden unzählige Verbraucher mit rechtswidrigen Werbeanrufen belästigt. [...] "Das ist Verbraucherveräppelung", sagt der Rechtsberater der Bremer Verbraucherzentrale, Lovis Wambach. Wer sich versehentlich darauf einlasse, brauche nicht zu zahlen, müsse aber mit Mahnungen und Anwaltsschreiben rechnen, erklärt Wambach im Gespräch mit der FR. Strittig sei, ob man sich gegen solche Zahlungsaufforderungen sofort verwahren sollte. "Mein Tipp ist, sich tot zu stellen, bis ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt." Dann allerdings müsse man innerhalb von 14 Tagen Widerspruch einlegen, damit das Internetportal mit seinem "unseriösen Geschäftsgebaren" nicht doch Erfolg habe.
(21.04.2008) » Verbraucherschützer warnen vor Nachbarschaftspost.com
Mehrere deutsche Verbraucherzentralen warnen übereinstimmend vor dem Angebot "Nachbarschaftspost.com". Betroffene erhalten einen Anruf, in dem behauptet wird, auf der Webseite Nachbarschaftspost.com sei eine persönliche Nachricht hinterlegt. Dabei wird verschleiert, dass für das Abrufen der Nachricht ein 2-Jahres-Vertrag abgeschlossen werden muss, der sich auf Gesamtkosten von 216,- Euro beläuft. [...] Nach Ansicht der Verbraucherschützer ist die Webseite so gestaltet, dass gezielt von den Kosten für den Dienst abgelenkt wird. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein meint: "Jeder Internetnutzer sollte sich kritisch fragen, welcher liebe Nachbar denn wohl auf diese merkwürdige Art und Weise Kontakt sucht." Die Verbraucherzentralen raten, den Vertragsabschluss zu widerrufen, keine Zahlungen zu leisten und sich von Mahnschreiben nicht verunsichern zu lassen. [...]
(24.04.2008) » Urteil: Keine Zahlungspflicht bei versteckten Kosten
Es ist ein Urteil, das vielen Verbrauchern Mut macht: Wer auf eine Internetseiten mit versteckter Kostenpflicht hereinfällt, muss die Rechnung nicht bezahlen. Das hat das Amtsgericht Hamm jetzt entschieden. Abo- und Vertragsfallen im Internet funktionieren immer nach demselben Schema:
Die Täter stellen eine Webseite mit einem großen Anmeldeformular online. Irgendwo im Kleingedruckten verstecken sie die Kostenpflicht für ihre "Dienstleistungen" - und hoffen dann auf möglichst viele Anmeldungen. Wer auf den Trick hereinfällt und sich anmeldet, wird anschließend so lange mit Rechnungen, Mahnungen und Drohungen eingeschüchtert bis er zahlt. Vor Gericht ziehen dubiose Firmen in der Regel nicht - weil sie wissen, dass ihr Geschäftsmodell nicht sauber ist. Lange war nur ein einziger Fall bekannt: Im Januar 2007 versuchte es ein Unternehmen mit einer Klage vor dem Amtsgericht München - und scheiterte kläglich. Das Gericht entschied, dass das Opfer nicht bezahlen muss. [...]
Verbraucherschützer begrüßten das Urteil (Amtsgericht Hamm, Urteil vom 26.03.08, Az. 17 C 62/08) - nicht deshalb, weil es überraschend wäre, sondern, weil es Opfer von Abo- und Kostenfallen im Internet ermuntern dürfte. Thomas Bradler, Jurist beim Verbraucherzentrale Bundesverband: "Es zeigt die Chancenlosigkeit der Anbieter vor Gericht und sollte Betroffenen weiter Mut machen, zu Unrecht gestellte Forderungen nicht zu begleichen."
(26.04.2008) » Interessantes Posting eines Forenmitglieds bei Antispam.de zu "Nachbarschaftspost.com"
[...] Ich frage mich, nachdem ich die Mitteilung bekommen habe, dass eine persönliche Nachricht von einem Nachbarn dort hinterlegt wurde, wie sie sich das Recht herausnehmen, mich zu einer Vertragsbindung zu zwingen, damit ich diese private Mitteilung erhalte.
So weit ich es sehe, muss der Nachrichtenschreiber dort schon Mitglied (also einen Vertrag eingehen) sein, um diese Nachricht überhaupt schreiben zu können. Das währe für mich so, als ob die Post zu mir käme und auch noch mal 55 Cent für einen Brief verlangt, der bereits vom Absender ausreichend Frankiert ist. Da es sich ja Angeblich um eine Private Nachricht handelt, überlege ich gerade, ob ich nicht auf Herausgabe klagen sollte. Bzw. zumindest den Absender erfahren möchte, um festzustellen, ob diesem bewusst war (entsprechend deutlich angezeigt wurde), dass der Empfänger die Nachricht nur erhält, wenn dieser einen Vertrag mit der Firma abschließt? Z.B. die Mitteilung, dass der gewünschte Empfänger noch nicht Mitglied ist und diese Nachricht nur lesen kann, wenn er ebenfalls einen Vertrag abschließt.
Auf der anderen Seite, wenn ich mich dort Anmelde, auch in dem Wissen dass ich einen Vertrag eingehe und es gibt [...] keine "persönliche Nachricht" von einem Nachbarn, dann hat die Firma die am Telefon versprochene Eigenschaft (eine persönliche Nachricht von einem Nachbarn an mich persönlich) nicht erfüllt. Da es diese dann offensichtlich nicht gibt, ist eine Nacherfüllung dieses wesentlichen Bestandteiles des Vertrages nicht möglich und ich erkläre aus diesem Grund den Vertrag für nichtig. Wenn ich mich also getäuscht fühle, wie in dem oben beschriebenen Beispiel, dann setzte ich umgehend alle Maßnahmen ein, um den Vertrag aufzulösen (nicht kündigen! [...]). Anderen empfehle ich da eher schlicht zu widerrufen oder wenn man keinen Vertrag eingegangen ist zu widersprechen. [...]
(30.04.2008) » Mit anonymen Anrufen in Abofalle gelockt
[...] Auch in diesem Monat sorgte wieder eine Nachbarschafts-Community für Aufsehen. Mit einer ähnlichen Masche wie die des Schwarzen Schafes im März (nachbarschaft24.net) lockte das Portal nachbarschaftspost.com ahnungslose User in eine Abofalle. Dies veranlasste die InternetAgenten von P4M, dem Betreiber dieser Seite, der Firma Connection Enterprise Ltd. mit Sitz auf Tortola/British Virgin Islands, den Negativ-Preis "Das Schwarze Schaf" für den Monat April zu verleihen. [...]
(04.05.2008) » Tote Hose in der Bahnhofstraße in Wetzikon
Viele tausend Menschen erhalten in diesen Wochen Rechnungen und Mahnungen, weil sie angeblich irgendwelche Verträge oder Abonnements im Internet abgeschlossen haben. Die Absender verstecken sich dabei vor der deutschen Justiz im sicheren Wüstenstaat Dubai, als einzige Anlaufstelle für empörte, überraschte, verunsicherte oder aufgebrachte Rechnungsempfänger wird in den Schreiben stets ein Servicecenter Europe in der Bahnhofstraße in 8622 Wetzikon genannt. An das solle man sich mit Beschwerden oder Fragen wenden, heißt es in den fragwürdigen Forderungen. Im Rahmen einer Fernsehreportage über Abzocke im Internet hat das Sat.1-Magazin Planetopia jetzt einen Abstecher in die Bahnhofstraße 33 in Wetzikon gemacht.
Ergebnis: Das angebliche "Servicecenter" liegt in einem vierstöckigen Wohnhaus. Das ach so tolle Serviceteam hat weder Klingelschild noch Briefkasten. Und ein Nachbar, der seit zwölf Jahren in dem Wohnhaus lebt, hat bis heute nichts von dem angeblichen Servicecenter gehört oder mitbekommen. Eine "Briefkastenfirma ohne Briefkasten", fassen die Planetopia-Reporter ihre Recherchen zusammen. [...]
(07.05.2008) » Warnung vor neuen "Internet-Nepp" per Telefonanruf
[...] Die Masche ist relativ neu, deshalb weist die Pressestelle der Polizeidirektion Straubing vorsorglich darauf hin [...]. Da die Polizei ja immer auch die Nachbarschaftshilfe ganz besonders in den Vordergrund stellt, ist es wichtig, über diesen neuen "Nepp-Versuch" Bescheid zu wissen. [...] Praxishinweis: Die erhaltenen Rechnungen sollten nicht beglichen werden, den Vertragsabschluss sollten Betroffene bestreiten und den Anbieter auffordern, den angeblichen Abschluss nachzuweisen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann den Vertrag widerrufen oder hilfsweise wegen arglistiger Täuschung anfechten.
(09.05.2008) » Nachbarschaftspost ruft Ministerium auf den Plan
Die massenhaften Lockanrufe für die Seite nachbarschaftspost.com haben jetzt auch das Bundesverbraucherministerium auf den Plan gerufen. Bundesnetzagentur und Verbraucherzentralen seien beauftragt worden zu prüfen, wie man gegen die Drahtzieher vorgehen kann, hieß es. [...] Wieviele Menschen auf diese Weise schon abgezockt wurden, ist schwer abzuschätzen. Die hohe Zahl der Beschwerden in den Internetforen lässt auf Hunderttausende schließen. [...] Doch nicht nur im Web machen Opfer von nachbarschaftspost.com ihrem Ärger Luft. "Auch bei uns sind in den vergangenen Wochen unzählige Beschwerden eingegangen", bestätigte das Bundesverbraucherministerium in Berlin. Dort hat sich das Referat 212 (Verbraucherschutz in der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft) des Falles angenommen - und die Bundesnetzagentur eingeschaltet. [...]
Ob auf diese Weise auch gegen die Drahtzieher der Nachbarschafts-Abzocke vorgegangen werden kann, ist fraglich. Die Täter, bei denen es sich höchstwahrscheinlich um deutsche Staatsbürger handelt, verstecken sich hinter einer Postfachadresse auf den British Virgin Islands und einem "Servicecenter" in der Schweiz. Was für Opfer der Masche allerdings auch sein Gutes hat: Wer die Zahlung der fragwürdigen Forderungen verweigert, wird wohl – von Mahnungen und Drohbriefen abgesehen – keinerlei Konsequenzen zu befürchten haben. Denn dafür müssten zum einen die Abzocker aus ihrer Deckung kommen. Zum anderen müssten deutsche Gerichte feststellen, dass trotz irreführender Behauptungen und versteckten Kosten auf der Internetseite für die Opfer eine Zahlungspflicht besteht. Und das ist mehr als unwahrscheinlich.
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Öffentliche Petition zu "Abonnementverträge im Internet":
Nachfolgende Petition wurde am 08.04.2008 von Herrn Jürgen Husen im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages online eingereicht.
Mit der Petition soll erreicht werden, dass Abonnementverträge, die im Internet geschlossen werden, nur dann wirksam sind, wenn der Kunde den Vertrag vor Inkrafttreten noch einmal schriftlich bestätigt.
Begründung: Dubiose Seitenbetreiber bieten angeblich gratis interessante Inhalte zu bestimmten Themen oder versprechen Gewinne. Dies animiert zur Nutzung der Seiten, was wiederum nur nach einer Anmeldung möglich ist. Mit der Anmeldung wird dann ein Abovertrag "untergejubelt". Denn erst im Kleingedruckten (teilweise am rechten Rand der Seiten erkennbar, teils unterhalb der Anmeldemaske, teils in den AGB) findet der Verbraucher Hinweise zu einer Kostenpflicht.
Dies ist leicht zu übersehen, und die Hinweise werden oft nicht durchgelesen. Durch den Begriff "Testzeit" wird der Eindruck erweckt, es werde durch die Anmeldung kein Vertrag geschlossen. Jedoch verschicken die Firmen nach Ablauf von 14 Tagen Rechnungen. Die Betroffenen berichten regelmäßig, von einem Vertragsabschluss hätten sie nichts gewusst und hätten den auch nicht gewollt. Wird nicht gezahlt, erhalten Betroffene immer wieder Zahlungsaufforderungen.
Manche bezahlen aus Angst weil ihnen von Rechtsanwälten, die im Auftrag der Abzocker handeln, Nötigungen wie einen Eintrag in die Schufa in Aussicht gestellt werden. Betroffen sind inzwischen hunderttausende von Internetnutzern. Viele von ihnen schildern ihre Erfahrungen in einer Reihe von Internetforen. Diese besagen unter anderem, dass selbst jene, die aus Angst bereits bezahlten, erneut Zahlungsaufforderungen erhalten. Auf Anfragen und Einwendungen antworten die Anbieter niemals individuell,
sondern immer mit Standard-Mails und demselben Wortlaut. So entsteht viel menschliches Leid, ergaunern sich Abzocker ungerechtfertigt hohe Summen. Eine Gesetzesänderung könnte dem Treiben wirkungsvoll Einhalt gebieten. Damit es zu einem ungewollten Vertragsabschluss erst gar nicht kommt, sollten Abonnementverträge per Internet nur möglich sein, wenn der Kunde den Vertrag noch einmal schriftlich bestätigt. Dies würde dazu führen, dass der Internetbenutzer eine "Abo-Falle" umgeht.
Meine Bitte an Sie: Unterstützen Sie diese Petition, damit endlich mal was in Deutschland passiert und deren die Geschäftsgrundlage entzogen bzw. erheblich erschwert wird. Am besten sagen Sie es auch Ihren Bekannten, Freunden und Arbeitskollegen. Um die im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereichte Petition zu unterstützen, klicken Sie bitte hier. Eintragen kann man sich bis zum 06.06.2008. Ich sage schon mal Danke an alle Unterzeichner. |
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Vorsicht - Inkassounternehmen "wirbt" mit Urteil des Amtsgerichts Lübeck
Das Amtsgericht Lübeck warnte in den letzten Monaten bereits zwei Mal vor den Machenschaften eines Eschborner Inkassounternehmens.
Viele Personen in Deutschland haben in den letzten Tagen eine Mahnung eines Inkassounternehmens erhalten mit der Aufforderung, die Forderung eines Auftraggebers zu begleichen. Der Mahnung wird das Muster eines ausgefüllten Mahnantrages beigefügt. Im Anschreiben des Inkassounternehmens wird auf ein Urteil des AG Lübeck vom 28.09.2007 - 23 C 2423/07 - hingewiesen. In der Mahnung wird angekündigt, dass der (vermeintliche) Gläubiger auch gegenüber dem gemahnten (vermeintlichen) Schuldner einen rechtskräftigen Vollstreckungstitel erwirken werde, wie gegen den in dem Urteil erwähnten anderen Schuldner.
Mehr Infos dazu lesen Sie bei Onlinekosten.de in einem Forenthread. |
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Impressum für "Nachbarschaftspost.net":
Oliver Götz Leitenstraße 23 96173 Oberhaid-Staffelbach (Deutschland)
Telefon: +49 (0) 180 596060208* Telefax: +49 (0) 180 596060209*
e-Mail: mailkontakt [at] nachbarschaftspost.net
* 14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichender Mobilfunkpreis möglich.
Bitte beachten:
Leider verstehen einige den Sinn dieser Internetseite nicht und bombadieren mich mit Mails, Faxen und Anrufen wegen "Nachbarschaftspost.com" und wollen aus ihrem nicht abgeschlossenen Vertrag raus, widersprechen irgendwas und drohen mit Anwälten. Aber da sind diese Betroffenen Personen bei mir einfach total falsch. Ich und diese Informationsseite haben rein gar nichts mit den hier genannten (Briefkasten-)Firmen und deren dubiosen Projekte zu tun. Auch erbringe ich keine persönliche Beratung für Betroffene. Darum bitte ich von solchen Anfragen Abstand zu nehmen.
Widerspruch zur kommerziellen Verwendung von persönlichen Daten:
Ich widerspreche hiermit gemäß §28 Abs. 4 BDSG die Nutzung meiner im Impressum genannten persönlichen Daten zu Werbe- und Marketingzwecken aller Art.
Ein Hinweis zu externen Links:
Alle Links zu externen Internetseiten sind vor einer Veröffentlichung von mir überprüft worden und werden regelmäßig immer wieder überprüft. Sollte sich zwischenzeitlich der Content, z.B. in illegale oder dubiose Inhalte, der verlinkten Seiten geändert haben, bitte ich schon jetzt um Entschuldigung und werde den entsprechenden Link nach Kenntnisnahme umgehend entfernen. |
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